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Immer mehr ernähren sich fleischlos

Das beobachtete jedenfalls laut ORF.at der Ernährungsberater der Salzburger Gebietskrankenkasse. Das betreffe vor allem junge Leute. Ein Teil dieser Vergetarier ernähre sich überhaupt vegan, d.h. sie verzichten generell auf tierische Lebensmittel - also nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf Eier und Milchprodukte.

"Ein Ei wird von der Legehenne gelegt. Die werden in männliche und weibliche Küken geteilt. Und die männlichen Tiere werden entsorgt. Das heißt: Für jede Legehenne stirbt ein Hahn", wird Tom Putzgruber, Obmann der Tierschutzorganisation "Respek Tiere" bei ORF-at zitiert.
Tierschutz sei auch der Grund, weshalb viele auf tierische Produkte verzichten würden. Die Tiere tun ihnen einfach leid. Hinzu komme der Umweltgedanke.
salzburg.orf.at/stories/366875/

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Hoher Gemüseverzehr hilft!

Wissenschaftler des Roswell Park Cancer Institute untersuchten Ernährungsfaktoren, die bei der Entstehung des Krebses des Endometriumkarzinoms (Gebärmutterschleimhautkrebs) eine Rolle spielen. Dabei wurden die Ernährungsgewohnheiten von 541 Tumorpatientinnen mit 541 Kontrollpersonen verglichen. Die Frauen
mit dem höchsten Verzehr an Gemüse hatten ein deutlich vermindertes Risiko, an diesem Tumor zu
erkranken. Auch die Aufnahme von Vitamin E, Pflanzenfasern, Beta-Carotin, Lutein und Folsäure erwiesen sich als krebspräventive Faktoren.
Quelle:
Michael Yeh et al: Higher intakes of vegetables and vegetable-related nutrients are associated with lower endometrial cancer risk; Journal of Nutrition, Vol. 139, No 2, 317-322, February 2009-03-10

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Glutamat bei Asthma bedenklich

Der Geschmacksverstärker Glutamat könne bei schwerem oder schlecht eingestelltem Asthma lebensbedrohliche Reaktionen hervorrufen. Betroffene sollten den in vielen Fertignahrungsmitteln enthaltenen Stoff daher unbedingt meiden, rät die Deutsche Lungenstiftung in Hannover anlässlich des Welt-Asthma-Tags (5. Mai). Sie beruft sich auf eine aktuelle Neubewertung der Substanz Natriumglutamat durch die amerikanische Gesundheitsbehörde.
Glutamathaltige Speisen könnten bei schwer Asthmakranken Hautjucken, Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen, ebenso Herzrasen, Atembeschwerden, Engegefühl, Benommenheit. Auch Allergiker seien gefährdet, Glutamat könne bei ihnen epileptische Anfälle oder Tod durch Atemlähmung auslösen.
Quellen: Welt online.de; FR-online.de (Frankfurter Rundschau) uvm.

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Trillionen Bakterien helfen dem Menschen

Was wäre der Mensch ohne Bakterien? Als das menschliche Genom 2003 vollständig sequenziert war, schien es vielen Wissenschaftlern unglaublich, dass der Mensch mit nur 30000 Genen auskommen kann. Und das ist, tiefer gedacht, auch nicht so: Denn der Mensch ist von etwa 100 Trillionen Bakterien besiedelt, deren rund 30 Millionen Gene ihn möglicherweise stark beeinflussen. Der Mensch ist so eine Art Superorganismus, der aus vielen menschlichen und noch etwa zehnmal mehr bakteriellen Zellen besteht.
Einige Forscher jedenfalls sind sich sicher, dass die genetische Zusammensetzung der Bakterien bestimmt, wie effizient ein Mensch sein Essen verwertet. So kann ein Mensch über seine Ernährung steuern, welche Bakterien-Arten und somit welche Bakterien-Gene im Darm häufiger vorkommen. Und diese beeinflussen, wie viel Energie ein Mensch aufnimmt.

Quelle: Neue Zürcher Zeitung; NZZ online am 1. April 2009: Der Mensch und seine Bakterien. Das individuelle Bakterien-Profil beeinflusst den Stoffwechsel.

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Fleisch erhöht das Krankheitsrisiko

Chicago (dpa) - Steaks, Hamburger und Koteletts sind mit Vorsicht zu genießen: Die weltweit größte Studie zum Risiko von rotem Fleisch bestätigt, dass große Portionen von Rind- oder Schweinefleisch die Gefahr von Krebs, Herz- und Kreislaufkrankheiten erhöhen. Das gelte auch für Produkte wie Würstchen, Speck und Aufschnitt. Die Studie der Nationalen Gesundheitsinstitute der USA hatte die Ernährung von rund einer halben Million älteren Amerikanern über einen Zeitraum von zehn Jahren verglichen.

© sueddeutsche.de - erschienen am 24.03.2009

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Karotten für die Manager von morgen

Die Generation der heute 20- bis 30-Jährigen will bei der Ernährung bewusster und gesünder essen als ihre Eltern.
Dieser Trend spiegelt sich sowohl in dem Erfolg von "Fair Trade" wie auch in den Hunderten Öko- und Biosupermärkten wider, die in den letzten Jahren vor allem in den Großstädten wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Auch die deutschen Hochschulmensen folgen dem Trend mit ihrem Angebot an Bioessen jeder Couleur. So sollen 45 der insgesamt 58 deutschen Studentenwerke laut Welt online in mehr als 140 Mensen Bioessen abieten. 33 Studentenwerke werden von der EG-ÖkoKontrollstelle kontrolliert und tragen das offizielle Bio-Siegel, teilte das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, das den größten Teil der Mensen betreibt.
Quelle: Welt online, 22. Feb. 09, Artikel von Friedmann Siittig

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Goldener Windbeutel für die dreisteste Werbelüge

Foodwatch verleiht zum ersten Mal den "Goldenen Windbeutel" für die dreisteste Werbelüge. Eine prominente Jury hat aus den Produkten, die seit Kampagnenstart Ende 2007 auf www.abgespeist.de vorgestellt wurden, fünf bekannte Produkte nominiert. Jetzt darf der Leser entscheiden, wer die unrühmliche Trophäe überreicht bekommt!
Mehr auf: www.foodwatch.de

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Klon-Fleisch in amerikanischen Supermärkten

Anfang Februar war in der Wirtschaftswoche zu lesen, dass amerikanische Supermärkte jetzt erstmals das Fleisch geklonter Tiere (Kühe) verkaufen. Seit Monaten würden in den USA Viehzüchter ihre besten Rinder im Labor vervielfältigen lassen. Die Nachfolger dieser Klontiere werden jetzt geschlachtet und verkauft. Das Klonen ist ein Riesengeschäft: Das Klonen eines Rindes kostet im Schnitt 25'000 Dollar. Nirgends auf der Welt gibt es eine Kennzeichnungspflicht für Klon-Fleisch.
Die Wirtschaftswoche schreibt: Bald könnte Klon-Fleisch auch in deutschen Kühltheken landen – und wir würden es nicht einmal merken.
Quelle: Wirtschaftswoche; auch im Internet: www.wiwo.de/technik/aufmarsch-der-klon-steaks-385664

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Aktueller Greenpeace-Report über Rinderproduktion

Der weltweit steigende Fleischkonsum hat nach einem aktuellen Greenpeace-Report dramatische Auswirkungen auf die brasilianischen Urwälder im Amazonasgebiet. Das Ausmaß der Zerstörung durch die Rodung des Regenwaldes für die Rinderzucht ist jetzt sogar auf Google Earth zu sehen. Zwischen 1996 und 2006 wurden im brasilianischen Amazonasgebiet 10 Millionen Hektar Urwald für die "Rinderproduktion" vernichtet. Das entspricht etwa der gesamten Waldfläche Deutschlands. Die Zerstörung dieser Wälder würde dem 400-fachen Jahresausstoß an Treibhausgasen in Deutschland entsprechen.
Quelle: greenpeace.de (Ende Januar 2009)

Was hilft? Wir Menschen entdecken die Faszination der vegetarisch-veganen Küche!

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Ernährungsbericht DGE

Der Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)zeigt, dass sich die Deutschen noch immer eher ungesund ernähren mit den Gefahren von Übergewicht und den bekannten Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Krankheiten und Diabetes:
Markant ist der Anstieg des Zuckerverbrauchs: seit 1995 durchschnittlich jährlich 400g mehr pro Kopf und Jahr! Zurückzuführen ist dies vor allem auf den steigenden Verbrauch von gesüßten Erfischungsgetränken und Gummibonbons.
Negativ zeigt sich auch der seit Jahren steigende Verbrauch von frittierten Kartoffelerzeugnissen (seit 1995 jährlich um 600g pro Kopf und Jahr), während gleichzeitig der Kartoffelverbrauch in dieser Zeit im Durchschnitt um 1,2kg pro Kopf und Jahr abgenommen hat.
Gewürdigt wird dagegen u.a. der Rückgang des Alkoholkonsums und die Abnahme des Verzehrs von tierischen Fetten, die offenbar vermehrt mit Pflanzenölen ersetzt werden.

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Gift-Schweinefleisch aus Irland

Am 6. Dezember 2008 mussten die irischen Behörden den Rückruf aller seit September in Irland hergestellten Schweinefleisch-Produkten anordnen. Grund: das Schweinefleisch ist mit Dioxin vergiftet. Betroffen sind mindestens 25 Länder, fast 2,5 Tonnen Dioxin-Fleisch kam seit September auch nach Deutschland.
Dioxine reichern sich im Organismus an
Dioxine sind höchst toxisch und können bereits in geringen Mengen die Entstehung von Krebs aus vorgeschädigten Zellen fördern. Als langlebige organische Schadstoffe werden sie in der Umwelt kaum abgebaut und im Menschen reichern sie sich im Fettgewebe an. Deshalb können auch Schäden erst nach jahrelangem Konsum auftreten.
200-mal höher als der Grenzwert
Ein Erwachsener sollte täglich nicht mehr Dioxine als ein bis vier Picogramm (billionstel Gramm) pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen. Laboruntersuchungen für irische Schweinefleischprodukte ergaben einen bis zu 200-fach erhöhten Wert. (Quelle: de.reuters.com)
Transformatorenöl über Tierfutter entsorgt
Das Dioxin in dem irischen Schweinefleisch kommt offenbar von verunreinigten Futtermitteln. Nach Angaben der irischen Behörde für Lebensmittelsicherheit stammt das Dioxin aus Transformatorenöl, das dem Tierfutter untergemischt wurde. Das Öl musste auf diese Weise nicht als Sondermüll „entsorgt“ werden. (Quelle: www.welt.de)
Nach Focus online sollen mit Dioxin verseuchte Futtermittel auch an Rinderzüchter geliefert worden sein! (Focus.de vom 18.12.08)
Große Tierfabriken auch in Irland
Die grüne Insel genießt den Ruf, umweltverträgliche, bekömmliche Nahrungsmittel herzustellen. Für Schweinefleisch ist dies aber nicht berechtigt. Auch in Irland werden Schweine in großen Fabriken gehalten! (Tagesspiegel vom 9.12.08)
Dioxin vor allem über tierische Nahrungsmittel
Mozzarella, Hühnerfleisch, Eier, Milch, Fleischkonserven, Fisch, Fischöl, jetzt Schweinefleisch, die verschiedensten tierischen Nahrungsmittel waren in den letzten Jahren mit Dioxin verseucht. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums stammt der größte Teil der mit Lebensmitteln aufgenommenen Dioxine aus tierischen Lebensmitteln. (Quelle: www.60pro.de)
Was kann der Verbraucher tun?
Pflanzlichen Lebensmitteln den Vorzug geben und die Hersteller und Vertreiber wählen, bei denen man weiß, woher ihre Rohstoffe stammen und wie natürlich sie ihre Lebensmittel herstellen.

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Chemie im konventionellen Gemüse

Bei Kopfsalat, Äpfeln, Zuchtchampignons oder Grün- und Wirsingkohl wurde 2007 häufig die gesetzliche Grenze für Rückstände an Pflanzenschutzmitteln überschritten, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz (BVL) mitteilte. Auf fast 80 Prozent der untersuchten Kopfsalate wurden Rückstände von mehreren Pflanzenschutzmitteln gefunden. Auch bei etwa der Hälfte der untersuchten Tomaten waren Rückstände mehrerer Chemikalien nachzuweisen.
Quelle: netzeitung.de; 13. Oktober 2008

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Symbiose Mensch und Bakterium

In der Oktober Ausgabe der Zeitschrift P.M. ist ein interessanter Artikel über das Zusammenleben von uns Menschen mit den Bakterien. In Wirklichkeit sind wir auch als Körper keine Einzelwesen, sondern ein gigantischer Plural aus unzähligen Lebewesen. In und auf jedem Menschen leben ca. 100 Billionen Bakterien (ca. 10 pro Zelle). Auch jede Zelle ist ja ein eigenes Lebewesen.
Die Stärke der Bakterien: Durch eine gigantische Kommunikation untereinander bilden sie ein riesiges Informationsnetzwerk, das erst Vielzeller wie uns Menschen ermöglicht. Mit dem Erfassen des menschlichen Erbgutes ist der größte Teil der Erbsubstanz im Körper noch gar nicht erfasst: nämlich die Gene jener 100 Billionen Bakterien!
Das Zurückdrängen der Bakterien in unserem Körper, wie wir Menschen das zur Zeit vorantreiben durch Antibiotika, durch unsere keimfreie Umwelt und nicht zuletzt durch unsere falsche Nahrung - (Anm. d. Red: Das gleiche Zurückdrängen der Mikroorganismen passiert auch auf den Feldern der industriellen Landwirtschaft.) - führt nach Ansicht namhafter Wissenschaftler wie z.B. des amerikanischen Mikrobiologen Martin J. Blaser zu einer Katastrophe, vergleichbar mit dem Klimawandel. Zudem würden viele Bakterien, die heute verschwinden, durch andere ersetzt, die oftmals nicht annähernd so gutartig wie unsere jetzigen Mitbewohner seien. (Anm. d. Red.: Das passiert z.B. auch durch die Übersäuerung von uns Menschen infolge falscher Ernährung!).
Quelle: P.M. Oktober 2008

Darum kann man eigentlich nur sagen: Schaffen wir doch gute Bedingungen für unseren gigantischen Vielvölkerstaat "Körper", sowohl mit guten Gedanken und Empfindungen wie auch mit einer guten, lebendigen Nahrung.

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Keine Garantie für Gentechnik freies Soja mehr

Die bekannte Tofurei „Taifun“ (Freiburg) hat sich entschieden, die Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ von den Etiketten ihrer Produkte ab Anfang September zu entfernen. Der Geschäftsführer von „Taifun“, Rainer Heck, schreibt, dass heute nicht quantifizierbare Spuren in Form von GVO-Stäuben überall in unserer Umwelt auftreten würden. Diese Spuren würden sie teilweise auch schon in ihren Sojabohnen finden. Mittlerweile würden sie sogar die Sojabohnen vor der Verarbeitung waschen, um diese Stäube zu vermeiden, es sei aber unmöglich, jede Bohne zu untersuchen und somit sei eine 100% Garantie nicht mehr möglich. Sie könnten 99,9% Gentechnikfreiheit garantieren, auf den Rest aber hätten sie trotz aufwändigster Kontrollmaßnahmen keinen Einfluss.
(Quelle: http://www.taifun-gegen-gentechnik.de/index.php?)
10. Oktober 2008

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Gift in Supermarkt-Gewürzen

Petersilie, Dill, Ingwer, Pfeffer und Paprikapulver gehören zu den beliebtesten Gewürzen.
Ein aktueller Test von Greepeace belegt: 27 von 33 Proben aus deutschen Supermärkten weisen Rückstände von Pestiziden aus. Zwei Paprikapulver überschritten laut Greenpeace die EU-Grenzwerte für Pestizidbelastung. Eine getrocknete Petersilie erreichte diesen Wert gerade. Insgesamt fand das Labor 53 verschiedene Pestizide, von denen 35 als besonders gefährlich für die Gesundheit von Verbrauchern gelten. Ein Viertel der gefundenen Spritzmittel ist in der EU nicht zugelassen.
Quelle: www.greenpeace.de

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MRSA in Schweinehack

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe hat in einer seit April dieses Jahres laufenden Untersuchungsreihe den hoch gefährlichen Krankenhauskeim „MRSA“ (Multi-Resistenter-Staphylococcus-Aureus) in verschiedenen Schweinehackfleischproben gefunden. Insgesamt waren 17,4% der untersuchten Proben verseucht gewesen. Die Gruppe der MRSA umfasst Bakterienstämme, die gegenüber zahlreichen wichtigen Antibiotika resistent sind. Darum sind durch MRSA ausgelöste Infektionen auch sehr schwer zu heilen und können sogar zum Tod führen. An MRSA sterben in Deutschland dreimal so viele Menschen wie an Aids!
Quelle: www.secret.tv

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Mehr als 53000 Babys erkrankt

Mehr als 53000 Babys sollen durch die mit Melamin gepanschte Milch in China erkrankt sein. Rund 13.000 Säuglinge und Kleinkinder mussten wegen Nierensteinen in Krankenhäuser aufgenommen werden, weitere 40.000 Babys konnten nach ambulanter Versorgung wieder mit ihren Eltern nachhause gehen. Seit 2005 wurde die Chemikalie Melamin in China in großem Umfang in Babynahrung, Frischmilch oder Yoghurt gemischt, um bei den Kontrollbehörden einen größeren Proteingehalt vorzutäuschen.
Quelle: Welt online 2.10.2008
Übrigens: Traditionell ist China kein Milchland, und etwa 90Prozent der erwachsenen Chinesen haben eine Laktoseintoleranz, können also keinen Milchzucker abbauen. Vergleiche: www.laktose-nein.de

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Kulinarische Notbremse

Nachdem kürzlich Gouverneur Schwarzenegger die Transfette aus den Restaurants verbannt hatte, unterbindet nun der Stadtrat von Los Angeles neue Imbisbuden im Armenviertel von Los Angeles. Der Grund: dort wohnen überdurchschnittlich viele Dicke. Die Hoffnung ist, dass sich die Ernährung verbessert, wenn gesundes Essen in dieses Viertel Einzug hält."
Quelle: Sueddeutsche.de, 30.7.2008

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Vorsitzender des IPCC empfiehlt Fleischverzicht

Der Vorsitzende des Weltklimarates der Vereinten Nationen (IPCC) und Friedensnobelpreisträger, Rajendra Pachauri, rief dazu auf, weniger Fleisch zu essen, da der Fleischverzehr eine sehr klimaschädigende Angewohnheit sei. Studien hätten gezeigt, dass die Produktion von nur einem Kilo Fleisch Emissionen in der Größenordnung von 36,4kg CO2 hervorruft.
Quelle: ABC News, 16. Jan. 2008: Lifestyle changes can curb climate change: IPCC chief

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Vorsicht vor Kinderprodukten

Charlene Elliott und ihr Team von der Universität von Calgary in Kanada untersuchten 367 Produkte, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind und mit einem Gesundheitswert werben. Das Ergebnis: 89 Prozent dieser Produkte waren im Rahmen der Ernährungsrichtlinien nicht zu empfehlen.
Quelle: Focus online 15.07.08

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Immer höhere Pestizidbelastung in Obst und Gemüse

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat kürzlich den "Jahresbericht Lebensmittelüberwachung 2007" vorgestellt. Darin ist zu entnehmen, dass die Pestizidbelastung in Obst und Gemüse seit Jahren massiv ansteigt und immer häufiger gesundheitsgefährdende Werte annimmt. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
Quelle: www.greepeace.de

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Gen-Kartoffeln für Papier und Klebstoff

BASF hat eine Gen-Kartoffel erfunden, die nicht zum Essen bestimmt ist, sondern um einen Stoff zu erzeugen, mit dem man Papier zum Glänzen bringen und Klebstoffe länger flüssig halten kann. Da Brüssel seit acht Jahren noch keine Zulassung gegeben hat, hat BASF vor dem Europäischen Gericht erster Instanz in Luxemburg eine Untätigkeitsklage eingereicht.
Quelle: FAZ.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung) 24.07.2008

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Irreführende Werbung

Die Bio-Bäckerei "Hofpfisterei" wirbt seit Jahren auf Verpackungstüten, in Prospekten und im Internet mit dem Slogan "bewusster Verzicht auf Zusätze". Unter Druck der Verbraucher Organisation "Foodwatch" hat sie jetzt eine Unterlassungserklärung unterschrieben und sich verpflichtet, diese Werbung in Zukunft nicht mehr zu verwenden. Der Grund sind verschiedene, zwar bei ökologischen Nahrungsmitteln erlaubte Zusätze und Aromen in ihren Produkten.
Quelle: Foodwatch.de (19.06..2008)

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Äpfel und Birnen atmen

Forscher der Europäischen Synchrotronstrahlungsquelle (ESRF) in Grenoble haben entdeckt, dass Äpfel und Birnen eine Art Luftröhren enthalten, mit denen sie atmen. Und diese Atmung sei sogar noch nach der Ernte zu beobachten. Zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Löwen konnten sie diese Atemwege mit der Technik der Röntgen-Computertomographie sichtbar machen. In Äpfeln sind die Atemwege eher ungleichförmige Hohlräume, in Birnen feine, zusammenhängende Kanäle.
(Quelle DPA, Do. 10.7.08)

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"Disco Lies" - Ein Plädoyer für Vegetarismus

Der bekannte New Yorker Sänger und Techno-Musiker Moby setzt mit seinem neusten Video-Clip "Disco Lies" ein deutliches Zeichen gegen die Fleischindustrie:
Ein Küken erlebt im Schlachthof den Mord an seinen Artgenossen mit. Voller Entsetzen kann es fliehen. Als ausgewachsenes Riesenhuhn beginnt es die Jagd auf den Chef einer Hühner-Fast-Food-Kette. Den Fast-Food-Giganten ereilt schließlich zum Schluss das gleiche Schicksal, das er Milliarden Hühnern zugefügt hat.

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Wie giftig ist konventionelles Essen wirklich?

Die Zeitschrift "Welt der Wunder" veröffentlicht in der Mai-Ausgabe 2008 erschreckende Zahlen.
Mit jedem Bissen verschlinge man gefährliche Giftstoffe, ist die Quintesenz.
40000 Tonnen Pflanzenschutzmittel werden jährlich in Deutschland versprüht. 168 Pestizide, die in der EU legal verwendet werden, sind sicher krebserregend, giftig und/oder verändern das menschliche Erbgut. Wieviele Pestizide weltweit eingesetzt werden, ist unbekannt. 3 Mikrogramm der Abbaustoffe von Pyrethroide lassen sich in jedem Menschen nachweisen. Das Breitband-Insektizid wird weltweit eingesetzt. 5 Prozent aller in Deutschland eingesetzten Pflanzenschutzmittel töten auch Bienen. 150 Millionen Hektar Ackerland sind weltweit mit gentechnisch verändertem Bt-Mais bepflanzt. Der Mais produziert ein hochwirksames Insektizid, das auch Nutzinsekten schadet und dessen Wirkung auf Mensch und Säugetiere nicht eindeutig erforscht ist.
Nach zitierten Schätzungen in Welt der Wunder sterben jährlich etwa 500000 Menschen an Vergiftungen durch so genannte "Pflanzenschutzmittel"........
Die Gifte sind im Fleisch, Fisch und im konventionellen Obst, Gemüse, Getreide....
Mehr in: "Welt der Wunder" 5/08, Seite 46ff.

Lesen Sie als Vergleich: Friedfertiger Landbau - Landwirtschaft der Zukunft

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Ackerland für Sprit

Der Anteil des Pflanzensprits an Benzin und Diesel soll bis 2010 von 5 auf 10 Prozent steigen, kündigten Gabriel und Seehofer an. Bis 2020 ist ein weiterer Anstieg auf 20 Prozent geplant.
Dafür würde nach Foodwatch in Deutschland die Hälfte des verfügbaren Ackerlandes gebraucht und stünde für die Nahrungsmittelproduktion nicht mehr zur Verfügung.
Quelle: www.taz.de; www.foodwatch.de

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Monsantos muss Schadenersatz zahlen

Monsanto wird von einem kanadischen Gericht verpflichtet, einem Bauern Schadenersatz zu zahlen. Der Bauer fand mehrmals Monsanto Rapspflanzen auf seinem Feld. Die Kosten für die Entfernung dieser Pflanzen stellte er Monsanto in Rechnung. Wenn künftig Monsanto für die Schäden, die ihre Gentechprodukte erzeugen, Verantwortung übernehmen muss, kann dies das Unternehmen wirtschaftlich gefährden!

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Der Gefräßig-Macher

Die beiden Glutamat-Forscher: der Kinderarzt Prof. Michael Hermanussen und die Ökotrophologin Ulrike Gonder haben ihr Wissen in einem Buch mit dem kritischen Titel: "Der Gefräßig-Macher" zusammengefasst:
Micheal Hermanussen und Ulrike Gonder:
"Der Gefräßig-Macher. Wie uns Glutamat zu Kopfe steigt und warum wir immer dicker werden".
Stuttgart 2008.
ISBN: 978-3-7776-1570-7


Mehr (hier klicken)

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Hefeextrakt ist doch ein Geschmacksverstärker

Eine große Firma wirbt für ihre Suppen mit dem Hinweis "Natur pur" und "ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker".

Foodwatch klärt auf: "Zugesetzt ist jedoch Hefeextrakt mit den geschmacksverstärkenden Substanzen Glutamat, Inosinat und Guanylat." Dies belegt die Analyse eines unabhängigen Labors im Auftrag von Foodwatch.
(siehe: www.foodwatch.de

Wer auf der Etikette schreibt, er verwende keinen Geschmacksverstärker, aber Hefeextrakt oder Würze zufügt, betreibt einen legalen Etikettenschwindel. Denn laut Gesetz gelten nur rein isolierte Stoffe als Geschmacksverstärker. Hefeextrakt und Würze aber sind Stoffmischungen und werden als "natürliche Zutat" definiert. Darum müssen Hefeextrakt und Würze vom Gesetzgeber aus nicht als Zusatzstoff "Geschmacksverstärker" deklariert werden. Sie gelten als Zutat, nicht als Zusatzstoff.

Mit natürlicher Hefe hat Hefeextrakt aber nicht mehr viel zu tun, weil er nur ein Extrakt aus der Hefe ist und in einem hochgradig technisierten Verfahren hergestellt wird.

Mehr über Glutamat und Hefeextrakt: siehe www.Glutamat-nein.de (hier klicken)

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Cola-Fabrik in Indien verursacht Wassermangel

Coca Cola hat in Plachimada (Indien) eine Fabrik, die das Wasser, ohne zu bezahlen, direkt aus dem Boden holt: täglich 1,5 Millionen Liter. Für die Herstellung von 1 Liter Cola werden 9 Liter Wasser gebraucht. Durch diese Fabrik ist nun der Grundwassersppiegel in der Region fast um das Vierfache gesunken. Darum trocknen die Brunnen in den Dörfern aus und die Frauen müssen kilometerweit laufen, um Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen zu beschaffen. Die Senkung des Grundwasserspiegels hat auch Auswirkungen auf die Lebensgrundlage der Bevölkerung, auf die Landwirtschaft: die Reisfelder trocknen aus.
Quelle: www.coca-killer.de

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Forscherteam bestätigt "Super Size Me"

Eine Forscherteam in Schweden hat das Szenario des Dokumentarfilms „Super Size Me“ von Morgan Spurlock unter wissenschaftlichen Bedingungen nachgespielt: einen Monat nur Fast Food in Kombination mit Bewegungsarmut. Die Untersuchung bestätigt die fatalen Auswirkungen: Die Kombination aus Fast Food und wenig Bewegung kann die Leber schon innerhalb von vier Wochen erheblich schädigen. Von den 18 gesunden Probanden wiesen elf bereits nach Ablauf eines Monats stark erhöhte Werte des Enzyms Alanin-Aminotransferase (ALT) auf. Das Enzym zeigt Schäden der Leber an und ist in dieser Menge normalerweise nur bei Menschen zu beobachten, die regelmäßig viel Alkohol trinken. Auch hatten die Versuchspersonen nach vier Wochen durchschnittlich 6,5 Kilo zugenommen.
Quelle: www.focus.de, 14. Februar 2008

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Künstliche Süßstoffe machen offenbar dick!

Substanzen wie Saccharin sind um ein Vielfaches süßer als Zucker, enthalten jedoch keine Kalorien. Dennoch machen sie offenbar dick. Die Forscher Susan Swithers und Terry Davidson fütterten im Rahmen einer Studie Ratten mit Joghurt, der einmal mit normalem Zucker und einmal mit kalorienlosem Saccharin gesüßt war. Ratten, die Süßstoff gefressen hatten, nahmen in der Folgezeit mehr Gewicht zu als ihre Artgenossen. Sie fraßen zudem größere Mengen kalorienreiches Futter.
Seit der Einführung von Diät-Erfrischungsgetränken soll die Zahl der Fettleibigen in den USA deutlich gestiegen sein. Andere Forschergruppen hatten bereits berichtet, dass der vermehrte Genuss von künstlichen Süßstoffen dazu führt, dass der Körper verstärkt Fett in die Bauchhöhle einlagert, der Blutdruck steigt und die sogenannte Insulinresistenz auftritt, die zu Diabetes führen kann.

Susan Swithers und Terry Davidson raten deshalb, lieber zum „Original“ zu greifen, statt die künstlich gesüßte Alternative zu essen.

Quelle: www.focus.de (11. Februar)

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Spritzmittel in Nahrungsmitteln unterschätzt

Zwar werden die Nahrungsmittel in Deutschland auf ihre Pestizidbelastung untersucht. Die staatlichen Labors sollen aber nur einen Bruchteil der Spritzmittel aufspüren.
Selbst die besten staatlichen Lebensmittellabors würden bei der Überwachung von Obst, Gemüse und Getreide mehr als die Hälfte der möglicherweise enthaltenen Pestizide nicht erkennen. Dies das Ergebnis der Studie „Grenzen der Pestizidanalytik“, die Greenpeace Ende Januar veröffentlicht.
Momentan setzt die Landwirtschaft weltweit etwa 1350 Pestizidwirkstoffe ein. Davon könnten aber bestenfalls etwa 600 Substanzen nachgewiesen werden. Die Labors der meisten deutschen Bundesländer würden sogar weniger als 400 Wirkstoffe erkennen. Rückstände aber der oftmals hochgiftigen Spritzmittel würden häufig in den behandelten Pflanzen verbleiben.
Quelle: www.focus.de (31. Januar 2008)

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Naturtrüber Apfelsaft ist gesünder

Apfelsaft ist nicht gleich Apfelsaft: Die naturtrübe Variante enthält fünfmal so viel gesundheitsfördernde Stoffe wie ihr klarer Abkömmling, haben polnischen Forscher entdeckt. Diese Polyphenole beugen als Antioxidantien Krankheiten wie Krebs oder Herzerkrankungen vor.
Durch den Klärvorgang (mittels einem zugesetzten Enzym und mit Zentrifugalkraft) geht ein großer Teil der gesunden Polyphenole im Saft verloren, fanden die Forscher heraus.
Um die Folgen dieser Unterschiede auf die gesundheitsfördernde Wirkung der Säfte abzuschätzen, analysierten die Forscher, wie gut die Säfte den schädigenden Effekt der freien Radikalen abfedern konnten. Dazu mischten sie die Getränke mit einer bestimmten Radikalverbindung und maßen, ob und wie lange die Säfte die Radikale auffangen konnten. Der naturtrübe Saft fing die Radikale fast eineinhalb bis zweimal (je nach Sorte) besser ab als der klare Saft. Vor allem die Procyanidine trugen zum Entschärfen der Radikale bei, entdeckten die Wissenschaftler.
Und ausgerechnet diese Verbindungen litten aber besonders unter der Umwandlung in klaren Saft: Nach der Klärung enthielt der Saft mehr als fünfmal weniger Procyanidine als zuvor. Vor allem diesen Verbindungen schreiben die Autoren der Studie aber einen positiven Effekt auf die Gesundheit zu. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte lieber naturtrüben Apfelsaft trinken schließen sie.

Der Gut zum Leben Apfelsaft ist nicht nur naturtrüb, sondern auch völlig unverdünnt und aus Tafeläpfeln (und nicht Abfallobst) aus Friedfertigem Landbau gemacht.

Quelle: Wissenschaft.de
Studie: Jan Oszmianski (Landwirtschaftliche Universität Wroclaw) et al.: Journal of the Science of Food and Agriculture, DOI:10.1002/jsfa.2707

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Meer ohne Fische

Dies der Titel eines 2007 von Professor Cornelius Mayer-Tasch herausgegebenen Buches mit verschiedenen aktuellen Aufsätzen über den aktuellen Zustand der Weltmeere.
Darin ist u.a. zu lesen, dass nach Angaben der FAO zufolge mehr als 75 Prozent der globalen Fischbestände maximal genutzt, überfischt oder erschöpft seien. Die Bestände fast aller großen Fischarten, unter ihnen Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt und Kabeljau seien in den vergangenen Jahren um 90 Prozent zurückgegangen. Auch die Artenvielfalt der Großfische habe sich seit 1950 um etwa 50 Prozent verringert. Seitdem die traditionelle Fischerei von einer hoch industrialisierten Meeresfischerei verdrängt worden sei, gebe es auch für die Fischbestände und die Fischer in den Entwicklungsländern keine Rettung mehr! (Meer ohne Fische Seite 74)
Die jährlich aus dem Meer geholte Fischmenge wird dabei, berücksichtigt man die offiziellen Fangmengen, den ungewollten Beifang, die kleinen Küstenfischereien und die illegale Fischerei, auf über 200 Millionen Tonnen (=200 Milliarden Kilo) geschätzt. (Seite 75)

Zum Nachdenken: Wieviele Einzelschicksale von zutode geschleiften, gequälten, schwer verletzten und erstickten Fische sind das?

Peter Cornelius Mayer-Tasch (Hrsg.): Meer ohne Fische? Profit und Welternährung. Campus Verlag Frankfurt/New York 2007. ISBN 978-3-593-38350-7.

Siehe auch:
www.fisch-nein.de (hier klicken)

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Milchwerbung und öffentliche Fördermittel

Unter dem Titel "Milch ist meine Stärke" macht die CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH) eine Großkampagne für Milch mit prominenten Milch-Trinkern wie zum Beispiel Miroslav Klose.
Dabei wirbt die CMA mit dem Hinweis:

"Finanziert mit Fördermitteln der Europäischen Union"

Mehr über Milch siehe: www.laktose-nein.de

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Bessere Vitamin-C-Versorgung bei Vegetariern

In einer Studie der Universität Bratislava wurden die Vitamin-C-Plasma-Konzentrationen von Mischköstlern mit denen von Vegetariern verglichen. Bei 88 Prozent der Vegetarier konnte eine Vitamin-C-Konzentration von über 50 µmol/ l gemessen werden. Eine solche Konzentration von über 50 µmol/ l vermindert signifikant oxidative Schäden an verschiedenen Biomolekülen. Von den Mischköstlern hatten nur 46 Prozent diese wünschenswerte Vitamin-C-Konzentration.

Interessanterweise wurde bei dieser Studie auch festgestellt, dass bei ca. der Hälfte der slowakischen Bevölkerung die Vitamin-C-Konzentration entweder im defizitären Bereich (kleiner als 23 µmol/ l) oder in einem suboptimalen Bereich (23-50 µml/ l) lagen. Selbst in einem mitteleuropäischen Land scheint die Vitamin-C-Versorgung keineswegs so gut zu sein, wie es häufig dargestellt wird.

Referenz:
Krajocovicva-Kudlackova M et al: Vitamin C protective plasma value; Bratisl Lek Listy. 2007; 108(6): 265-8

Siehe auch: www.fleisch-macht-krank.de

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Vegetarische Ernährung hält länger jung

Eine Arbeitsgruppe der medizinischen Hochschule Bratislava untersuchte die Häufigkeit von oxidativen Molekülschäden (DNA-Strangbrüche, karbonylierte Proteine, Lipidperoxidationsprodukte) bei verschiedenen Ernährungsformen. Bei jüngeren Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zeigte sich kein Unterschied zwischen normalen Mischköstlerinnen und Vegetarierinnen; bei älteren Frauen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren hingegen hatten die Vegetarierinnen eine signifikant verminderte Anzahl von DNA-Strangbrüchen, wobei die Konzentrationen denen jüngerer Frauen entsprachen. Oxidative Schäden an Biomolekülen sind wesentlich verantwortlich für
die Entstehung chronischer Krankheiten und für den Alterungsprozess.

Die Autoren der Studie schließen daraus, dass durch eine vegetarische Ernährung oxidative Schäden bei zunehmendem Alter verhindert werden könnten.

Referenz:
Krajcovicova-Kudlackova M et al: Effects of diet and age on oxidative damage products in healthy subjects; Physiol Res. 2007 Jul 26

Siehe auch: www.fleisch-macht-krank.de

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